Auf einem rund 3.200 m² großen Grundstück mitten zwischen anderen Labor-/Bürogebäuden im Örtchen Martinsried entsteht bis Herbst 2027 ein hochmodernes Forschungsgebäude: das gänzlich privat finanzierte neue Martinsrieder Life Science Center. Die Grundsteinlegung fand Mitte Januar statt.
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Überraschende Veränderungen im Vorstand von Rentschler Biopharma: CEO Benedikt von Braunmühl und der Aufsichtsrat einigten sich im Januar auf eine schnelle Trennung, doch auch COO Christiane Bardroff will den Biopharma-Produzenten im baden-württembergischen Laupheim bald verlassen. Im Unternehmen heißt es dazu: Ruhe bewahren.
Mit dem Ausscheiden des aktuellen CEO des Diagnostikunternehmens Qiagen NV (Venlo, Niederlande/Hilden, Deutschland) und bevor ein neuer Chef gefunden und präsentiert wird, scheint es laut Bloomberg Aktivitäten in der Führungsetage zu geben, ob ein Verkauf oder die Hereinnahme eines großen strategischen Partners nicht auch eine Alternative sein könnte. Wegen dieser Gerüchte schießt der Aktienkurs kräftig in die Höhe.
Die University of Pennsylvania (UPenn, Philadelphia), BioNTech und Osage University Partners legen einen 50 Mio.-US-Dollar-Seed-Fonds für Ausgründungen der University of Pennsylvania auf. BioNTech baut damit seine globalen Uni-Kooperationen über Infektionskrankheiten hinaus aus.
Die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär (CSU) eröffnete in Berlin das Wissenschaftjahr 2026 zum Thema „Medizin der Zukunft“. Deutlich wurde, dass die Frauengesundheit mit all ihren Facetten ins Zentrum der Aufmerksamkeit geholt werden soll.
Alzheimer bedeutet Gedächtnisverlust für den Betroffenen. Neben diesem sind aber vor allem die Angehörigen und auch das Pflegepersonal betroffen, wenn zum Verlust der kognitiven Fähigkeiten Begleitsymptome wie Unruhe, Aggression, Angst und Depression hinzukommen und die private Pflege unmöglich machen. Nun erhält auch dieser Seitenbereich der Erkrankung durch eine hohe Finanzierungsrunde mehr Sichtbarkeit.
Zwar ist das Unternehmen schon bald zehn Jahre alt, doch Innovative Molecules war bisher nur als Briefkasten in München und einem anderweitig beschäftigten Team geläufig. Erst mit der Finanzierung in den Corona-Jahren konnte dieses mit Myr und Phenex erfolgreiche Team den Fokus auf weitere antivirale Wirkstoffe legen. Offenbar mit Erfolg, denn nun wurde eine erste große Pharmapartnerschaft mit Alfasigma aus Italien vereinbart.
Die hessische Brain Biotech AG hat mit der Vorlage der Geschäftszahlen des Jahres 2024/25 keine Euphorie entfachen können. Ein Abschlag von rund 10% nach Bekanntgabe spricht eher für Enttäuschung und Ernüchterung, obwohl seit vielen Monaten bekannt ist, dass der Umbau der Firma den Fokus von anderen Segmenten abgezogen hat. Mit Zahlungserwartungen in der Zukunft, die vielversprechend klingen, kann man derzeit wohl nicht überzeugen.
Ein kleines bayerisches Zelltherapie-Unternehmen will allen zeigen, dass diese hochindividuellen Fertigungsschritte auch schneller und günstiger zu haben sind. Noch ist es ein präklinisches Vorhaben, die Zellen während des Blutaustauschs mit Hilfe eines Gerätes direkt am Patienten zu modifizieren. Doch schon ist Fresenius Kabi hellhörig geworden und kooperiert. Ob die Anwendung der Zelltherapie bald schon zu einem viel einfacheren Routineverfahren, ähnlich der Dialyse, werden kann?
Für BioNTech könnte 2026 zu einem der entscheidendsten Jahre seit dem pandemiebedingten Durchbruch werden. Die Pipeline ist breit, die Kasse prall gefüllt, die Partnerschaften sind zahlreich und die Perspektive reicht weit über das Jahr 2030 hinaus. Doch bei aller strategischen Vorbereitung entscheidet sich in den kommenden Monaten vor allem eines: Können die klinischen Daten die hohen Erwartungen an BioNTechs Krebsstrategie einlösen?


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